
Rad-Repair & Pflege-Tag am 25. April
Bericht aus dem GKR – Rüstzeit 2026
Vom 20. – 22. Februar 2026 fand unsere Rüstzeit im Freizeitheim Woltersdorf statt. Wir verbrachten ein intensives und zugleich bereicherndes Wochenende, das sowohl geistlich als auch inhaltlich wichtig für unsere gemeinsame Arbeit war. Erstmals war neben den GKR–Mitgliedern auch ein Mitarbeiter dabei, was die gemeinsame Perspektive auf Arbeitsabläufe und Zusammenarbeit erweitert hat.

Hier ein Rückblick auf unsere Zeit:
Anreise und Ort
Mario: Zwischen dem Flakensee und dem Kalksee liegt Woltersdorf, die kleinste Stadt Deutschlands, die eine eigene Straßenbahn hat. Am Freitag waren die Seen noch vom Eis bedeckt, die Warmfront und der einsetzende Regen haben für Tauwetter gesorgt. Auch wenn die Arbeit uns meistens in dem eigens für uns gebuchten Seminarraum festgehalten hat – für eine Wanderung am Ufer war dann doch noch Zeit.
WeiterlesenGemeindegruß Mai – Juni 2026
Der neue Gemeindegruß der evangelische Kirchengemeinde Berlin-Johannisthal ist da:
Bericht des Baubeauftragten der Gemeinde

Die letzten 6 Jahre waren durch eine intensive Betreuung der Sanierung der Villa gekennzeichnet. Das Projekt ist nun abgeschlossen und die Villa ist vermietet. Die Mietenden sind am 1.3.2026 eingezogen.
Aufgrund der hohen vergangenen Arbeitsbelastung wurde das Gemeindehaus aus baulicher Sicht etwas vernachlässigt, was man sich aufgrund der letzten Sanierung im Jahr 2012 auch erlauben konnte. In der Rüstzeit des GKR in Februar 2026 wurden 14 notwendige Bautätigkeiten für die Zukunft identifiziert. Diese reichen von aktueller bis langfristiger Notwendigkeit.
Als aktuell gelten momentan:
- Zaunbau an der Villa (umgesetzt)
- Horizontalsperre mit Verputzung im Kirchsaal (beauftragt)
- gründliche Bodenreinigung des Kirchsaales (ehrenamtliche Tätigkeit innerhalb der Gemeinde vom 13.–25. Juli 2026)
- Reparatur der Fassade oberhalb der büroseitigen Veranda.
Aktuell wurde auch die Erstellung eines Gutachtens vergeben, das uns helfen soll, einen geeigneten Standort für einen zusätzlichen zweiten Raum für die Arbeit mit Kindern und weitere Aktivitäten der Gemeinde zu finden. Die Kosten für dieses Gutachten trägt der Förderverein. Hintergrund ist der grundsätzliche Raumbedarf und die erwartete Zunahme an Gemeindegliedern aufgrund des Zuzuges in Johannisthal.
Sinnvoll ist mittelfristig auch der Einbau einer Wärmepumpe zur Beheizung des Gemeindehauses. Diese würde die Betriebskosten der Gemeinde senken. Grundsätzlich werden wir versuchen, für jedes Projekt Fördermittel einzuwerben.
Lars Mönch
(Baubeauftragter)
Zwischen Tränen und Freude – die Monatsverse Februar und März 2026

„Du sollst fröhlich sein und dich freuen über alles Gute, das der HERR, dein Gott, dir und deiner Familie gegeben hat.“
(Deuteronomium 26,11)
„Da weinte Jesus.“
(Johannes 11,35)
Liebe Gemeinde,
zwei Verse, die kaum unterschiedlicher sein könnten – und die doch beide zu unserem Leben gehören. Der eine ruft zur Freude auf, der andere zeigt Jesus in Tränen. Beide sprechen in unsere Zeit hinein.
Wir leben in einem Wechselbad der Gefühle. Verluste prägen unsere Tage, Umbrüche verunsichern uns. Die Stabilität, die wir kannten, scheint zu bröckeln. Der Ton in den Medien wird rauer, unser Blick verengt sich auf die schwierige Weltlage. Veränderungen überrollen uns schneller, als wir sie verarbeiten können. Da sind Tränen manchmal nicht mehr fern – und sie dürfen sein. Jesus selbst weint. Seine Tränen sind kein Zeichen von Schwäche, sondern von tiefer Menschlichkeit. Sie bedeuten, dass Gott uns in unserem Schmerz nicht allein lässt, sondern mittendrin ist, mitleidet, mitfühlt.
Und doch: Jesu Tränen sind auch Tränen der Verwandlung. Sie kündigen Leben an, wo der Tod das letzte Wort zu haben scheint. Sie sprengen das vertraute System einer begrenzten Welt auf. In ihnen bricht sich das Licht der Auferstehungskraft.
Dann der Blick zur Freude: Der Frühling, der sich wieder Bahn bricht. Die Wärme und die hellen Tage, die kommen. Die Vorfreude auf Neuanfänge, auf erste Urlaube, auf schöne Veranstaltungen, auf das Leben, das wieder mehr draußen stattfindet. Die Freude über das Gute, das Gott uns schenkt – oft in den kleinen Dingen. Eine Ernte nach langer Arbeit. Ein Lächeln. Ein geteilter Moment.
Diese Freude ist keine naive Weltflucht. Sie steht am Ende einer Leidensgeschichte – und gleichzeitig mitten in einer neuen Geschichte, in der Gottes Fürsorge spürbar wird. Freude und Tränen schließen einander nicht aus. Sie gehören zusammen im Leben eines jeden Menschen – ob im Luxusappartement, in der Plattenbauwohnung, unter der Brücke im Schlafsack oder auf einer einsamen Insel. Solange wir Menschen sind, werden uns Gefühle durch den Alltag begleiten. Das verbindet uns alle.
Vielleicht liegt darin ein Trost: Es geht allen so. Wir sind nicht allein mit unseren Tränen und nicht allein mit unserer Freude. Und Gott ist in beidem da – im Weinen wie im Lachen. Er verwandelt die Tränen in Hoffnung und lädt uns ein, die Freude zu teilen. Denn seine Gaben sind nie nur für uns allein gedacht, sondern zum Teilen bestimmt.

Der Frühling kommt – und mit ihm die Erinnerung daran, dass nach jedem Winter neues Leben aufbricht. Gerade jetzt, wo wir zwischen Tränen und Freude pendeln, dürfen wir uns von dieser Kraft berühren lassen. Erich Kästner hat es wunderbar eingefangen:
Die Sonne lockt nach einem Weilchen
die schönsten Dinge an das Licht,
zum Beispiel: Birkengrün und Veilchen,
und Reiselust und Liederzeilchen,
und manches lächelnde Gesicht.Der Frühling neckt uns. Wir erwachen.
Die Welt wird wieder froh und grün
und möchte sich vertausendfachen.
Die Blumen blühen, wenn sie lachen.
Die Frauen lächeln, wenn sie blühn.
Ihre Juliane Bach
Bericht aus dem GKR
– Abschied und Neubeginn des GKR – Mitarbeit im Ehrenamt – Gemeindebeirat – Kirchenmusik – Vermietung Villa –
Liebe Gemeinde,
Sie alle hatten die Wahl – und etwa zehn Prozent der knapp 1.700 wahlberechtigten Gemeindemitglieder haben ihr Stimmrecht genutzt und am 30.11.2025 abgestimmt. Für die kommenden sechs Jahre wurde ein neuer GKR gewählt. Acht Älteste und eine Ersatzälteste werden sich in dieser Zeit ehrenamtlich den vielen verschiedenen Aufgaben und Herausforderungen der Gemeindeleitung widmen.

In der letzten (33.) Sitzung der nun endenden Legislatur waren die Mitglieder des bisherigen und des neuen GKR zu einer gemeinsamen Sitzung eingeladen und konnten anschließend bei einem gemeinsamen Abendbrot und Austausch den Abend ausklingen lassen.
So beginnt nun eine neue Zeit in neu gewählter Zusammensetzung. In einem sehr bewegenden und feierlichen Gottesdienst wurden am 18.12.2025 zuerst die scheidenden GKR-Mitglieder Smilla Braumann, Maik Heinold, Michael Land und Ines Mönch mit Dank und Segen verabschiedet. Neu aufgenommen und eingesegnet wurden anschließend Christiane Albrecht-Podschus, Martina Altenburg, Andreas Iskraut, Dr. Matthias Krüger, Alexander Mattern, Lars Mönch, Mario Storch und Johanna Werner.

Mit herzlichen Worten und dem Segen Gottes dankte Juliane Bach schließlich auch den Ältesten des GKR unserer Nachbargemeinde Baumschulenweg für ihre wertvolle Arbeit. In seiner Predigt fand Theologe Mario Storch für alle Kommenden und Gehenden stärkende Worte: Gottes JA trägt uns – auch unseren Zweifel, unsere Klarheit und unser JEIN.
Mitte Januar fand die erste und somit konstituierende Sitzung des neu gewählten GKR statt. Hier haben wir zuallererst den Vorsitz gewählt. Wir freuen uns, dass sich Dr. Matthias Krüger weiterhin dieser besonderen Aufgabe stellen und widmen wird!
Verschiedene weitere Ausschüsse und Ämter konnten ebenfalls besetzt werden. Andere sind noch offen oder brauchen Verstärkung. Hierfür suchen wir noch Menschen, die sich gerne einbringen möchten:
Haben Sie Interesse, sich bei der Planung und Vorbereitung unserer Gemeindefeste, der Gestaltung unseres Gemeindegrußes oder anderweitigen Aufgaben zu engagieren? Würden Sie gerne Kindergottesdienste mitgestalten oder liegt Ihnen etwas ganz anderes am Herzen? Vor allem in der Arbeit mit Senioren – im Besuchdienst und bei regelmäßigen Treffen – werden helfende Hände gesucht. Unsere Ehrenamtlichen geben gerne ihre Erfahrungen weiter. Probieren Sie sich einfach aus.
Auch ein Gemeindebeirat wird zeitnah berufen werden. Hier treffen sich die Hauptamtlichen, sowie Vertretende der verschiedenen Gruppen und Kreise, um bei der „Planung und Koordinierung sowie bei der Beratung von Einzelfragen der Gemeindearbeit“ (Zitat Grundordnung) mitzuwirken. Wir freuen uns also, wenn Sie (wieder) teilnehmen möchten.
Als nächstes fahren wir Ende Februar als neuer GKR zusammen mit einigen Hauptamtlichen auf eine gemeinsame Rüstzeit, wo wir miteinander in den Austausch kommen und Schwerpunkte der gemeinsamen Arbeit festlegen wollen. Themen gibt es mehr als genug. Bewährt hat sich beim letzten Mal gerade auch das Beisammensein in lockerer Atmosphäre zu den gemeinsamen Mahlzeiten, auf Spaziergängen und geselligen Spieleabenden, welches sehr zum Zusammenwachsen der Gruppe
beigetragen hat.
Bisher haben wir leider noch keine Neuigkeiten auf der Suche nach einer Besetzung unserer Stelle für Kirchenmusik zu vermelden. Wir alle hoffen aber sehr, dass sich das bald ändern wird. Die erneute Stellenausschreibung läuft noch.
Im letzten Gemeindegruß hat Lars Mönch Ihnen ausführlich von der Sanierung unserer kleinen Villa berichtet. Die Sanierungsarbeiten sind inzwischen abgeschlossen – das umfangreiche Projekt ist beendet und eine echte Kostbarkeit entstanden. Die Gesamtausgaben sind mit 818.000 € sogar unter den veranschlagten 866.000€ geblieben, was der recht stringenten Umsetzung der Sanierungsarbeiten geschuldet ist. Nun fehlen nur noch ein paar Kleinigkeiten wie beispielsweise eine Umzäunung des Geländes. Bereits gefunden wurde eine Familie, die Anfang des Jahres einziehen und Leben in die frisch instandgesetzten Gemäuer bringen wird. Bald werden Sie also wieder erleuchtete Fenster an der
Ecke Sterndamm/Heubergerweg sehen können.
Wir wünschen Ihnen ein gesegnetes und vergnügtes neues Jahr 2026!
Johanna Werner
im Namen des Gemeindekirchenrats
Gemeindegruß Februar – April 2026
Der neue Gemeindegruß der evangelische Kirchengemeinde Berlin-Johannisthal ist da:



